 Wednesday, August 26, 2009
Leider bot sich heute keine wirklich sinnvolle Alternative zu der Autobahn und so folgten wir die ganze Zeit der I-90 welche jedoch durch ihre zahlreichen recht engen Kurven auch recht abwechslungsreich war.
Zudem veränderte sich die Landschaft von Seen über Wälder bis hin Steppenartigen Gebieten.
Am Nachmittag verloren wir zudem mit dem Eintritt in die Mountain-Time eine Stunde.
Als wir uns Anaconda näherten wurde der Sprit langsam knapp und ein Schild verhiess eine Tankstelle.
Nur hatte das Schild verschwiegen dass bis zu der Tankstelle abseits der Autobahn noch gut 10 Meilen zu fahren waren – gut dass diese Ami-Autos anständige Spritreserven haben 
Anaconda ist ein schönes und altes Städtchen mit einer grossen Kupfermine oberhalb des Ortes.
Im Hotel, dem Comfort Inn von Butte beendeten wir die heutige Etappe und belegten erstmal Waschmaschine und Wäschetrockner 

Neues Modell von Ford...

Bergwelt

Mittagshalt im Hooters von Missoula

Kupfermine von Anaconda
 Tuesday, August 25, 2009
Nach dem Frühstück ging es endlich los!
Nachdem wir den Hauptverkehr der Stadt hinter uns gelassen hatten und Moses Lake immer näher kamen, wurde der Verkehr immer ruhiger.
In Moses Lake verliessen wir den I-90 und machten in der Stadt eine Pause.
Danach ging es auf Nebenstrassen Nordwärts bis Coulee City und dann auf der Nr. 2 gegen Osten bis nach Spokane wo wir uns ein Hotel suchten. Die Strasse war abseits der I-90 wesentlich abwechslungsreicher, kurviger und hügeliger und machte einfach mehr Spass – allerdings verbrennt auf solchen Strassen unser 6 Zylinder auch ganz flott seinen Sprit 

Die Elefantenrennen gibt es auch in den USA - nur werden sie hier mit mehr PS ausgetragen

Nördlich von Moses Lake

Ein Windrad einsam in der Steppe

Energie aus Wasser
 Monday, August 24, 2009
Heute war es dann endlich soweit: Ich bekam mein Spielzeug in Form eines Ford Flex FWD. Ein cooles weisses Monster Naja, so weiss wird er je nach Wetter wohl in zwei Wochen nicht mehr sein und etliche Meilen mehr auf dem Tacho haben.
Jedenfalls stürzten wir uns dann mal mitten in den Verkehr und ich fuhr in Richtung Redmond zu unseren Freunden von Microsoft. Im obligaten Shop gibt es übrigens MS Literatur (sämtliche Bücher welche in deren Titel S… vorkommt habe ich grosszügig übersehen…) zum Teil zu sehr viel besseren Preisen als in den Buchläden.
Das Visitor Center ist zwar nichts Weltbewegendes aber der Weg dorthin war ja auch nur 20 Minuten 
Danach war Rolfs Hobby dran: Da er grosser Modelleisenbahn-Fan ist suchten wir zwei Läden auf und dabei wurde er auch fündig 
Die Parking Preise sind übrigens auch eine Geschichte für sich: Während ich vor 7 Jahren in San Francisco pro Nacht um die 12$ bezahlte sind es hier pro Nacht deren 33$...
So langsam bin ich jetzt aber froh dass es morgen aus der Stadt raus auf die Strasse und ins Landesinnere geht. Nach den x Städten der letzten beiden Woche zeigt sich bei mir einige Stadtmüdigkeit.

Unser Transportmittel

Fischerböötchen

Aussicht vom Hotel

Der Markteingang in der Dämmerung
 Sunday, August 23, 2009
An einem Sonntag um halb Sechs aufstehen zu müssen ist schlichtweg unchristlich. Leider fährt von Vancouver am Sonntag genau ein Zug nach Seattle so dass uns nichts anderes übrig blieb.
Noch in Kanada erfolgte die erneute Abgabe der Fingerabdrücke und beantwortung der selben Fragen wie bereits vor zwei Wochen. Dann liess man uns endlich in den Zug einsteigen und nach rund 4 Stunden waren wir bereits in Seattle. Am Bahnhof tauchte eine kleine Ewigkeit lang kein Taxi auf und als wir dann im Hotel ankamen hiess es der Raum wäre erst gegen 1600 bereit. Offenbar sieht man es in diesem Hotel in Bezug auf Kundenfreundlichkeit recht locker…allerdings ist das Zimmer im 14. Stock absolut toll!
Ansonsten ist Seattle auf den ersten Eindruck (welcher anhält) eine schöne Stadt welche wie Vancouver relativ hügelig ist. An der Waterfront befindet sich ein grosser Markt in welchem sich eine Menge kleiner Läden befindet welche von Früchten über Blumen und Meeresfrüchte bis hin zu Souveniers alles verkaufen. Eine schöne und bunte Mischung von Farben, Düften und Eindrücken!
Die Space Needle, der Aussichtsturm von Seattle, ist ein Erlebnis für sich. Unterhalb der Aussichtsplattform ist ein Luxusrestaurant angesiedelt welches sich innerhalb rund 50 Minuten einmal dreht. Die Aussicht ist absolut genial und das Essen und der Service ebenfalls.
Am gleichen Ort stellte ich fest dass in Alaska ein sehr gutes und sehr dunkles Ale gebraut wird 

Die Musiker sind auf dem Markt sehr zahlreich

So ähnlich sah mein Nachtessen aus

Wo sind wir da bloss gelandet?

Heilige Musik? 

Alt und neu

Abendstimmung auf der Space Needle
 Saturday, August 22, 2009
Gegen 700 gab es Tagwache und das letzte Frühstück an Bord des Zuges Nr. 1.
Wir hatten über Nacht fast zwei Stunden Zeit gewonnen und trafen gegen 830 in Vancouver ein.
Das Warten auf das Gepäck dauerte schon etwas länger aber dann brachte uns ein Taxi ins Hotel und wir begannen die Stadt zu erkunden. Vancouver ist in recht hügeligem Gebiet angelegt und von der Waterfront bis zu der Robson Street, einer der Haupteinkaufsstrassen, wo sich unser Hotel befand waren doch einige Höhenmeter zu überwinden. Die Gebäude von Vancouver sind massiv kleiner als in anderen Städten unseres Trips, die Stadt ist sehr sauber und macht generell einen gepflegten und ruhigen Eindruck.
Definitiv ein Ort um einige Tage zu verbringen.
Am Hafen hatten wir dann das Glück gleich zwei grosse Kreuzfahrtdampfer zu sehen.
Eines der Highlights war die Altstadt, welche entlang des Frachthafens liegt und in welcher eine Vielzahl kleiner Geschäfte, Gallerien und Restaurants angesiedelt sind.
Eine der Hauptattraktionen dort ist die Gastown Steam Clock, welche dauernd von Touristen umlagert wird.
Diese Uhr wird mittels Dampf angetrieben – eine Dampfmaschine befördert über eine Kette Kugeln nach oben, deren Gewicht die Uhr antreibt. Zudem wird die Zeit aktustisch mittels fünf Dampfpfeifen angezeigt. Das Pfeifen wurde Big Ben nachempfunden und ist ein Erlebnis.
Abends entdeckten wir dann an der Waterfront ein IMAX-Kino in welchem Star Trek lief. Auf dieser Leinwand ist der Film denn auch hammermässig 

Drei Brücken parallel während der Einfahrt nach Vancouver

Hausboote im Hafen

Kreuzfahrtschiff vor der Skyline

Steam Clock

Origineller VW Käfer
 Friday, August 21, 2009
Auf einer mehrtägigen Zugreise ist es wirklich spannend welche Leute einem begegnen.
In der Mehrheit sind nicht etwa kontinentale Europäer auf dem Zug sondern vor allem Pensionierte aus den USA, Kanada und Grossbritannien. So sass ich dann im Panorama-Wagen zwischendurch mit einer Lehrerin aus New Orleans, einer zweiten Lehrerin aus New York und einem ehemaligen Navy-Teacher aus Kalifornien.
Das gab genügend Gelegenheit das mündliche Englisch aufzubessern und gleichzeitig etliche tiefgründige Diskussionen zu führen. Bisher hatte ich die Amerikaner meist recht oberflächlich kennengelernt, aber diese Diskussionen wurden meist doch sehr persönlich.
Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich zum letzten Mal im Panorama Wagen und geniesse die Dämmerung in den Rockies – eine wunderschöne Stimmung.
Im Verlauf des Abends überschreiten wir zudem die dritte Zeitzone auf dieser Zugfahrt.
Am Morgen erwachte ich als der Zug bereits im Bahnhof von Edmonton, welcher sich direkt am Flughafen befindet. Der Aufenthalt war relativ kurz, so dass es sich für mich nicht lohnte auszusteigen und wie ich „nackig“ in der Dusche stand bemerkte ich, dass das Wasser offenbar kurzzeitig abgestellt wurde – wenigstens merkte ich dies bevor das Shampoo zur Anwendung gelangte 
Nach einem reichlichen Brunch und rumhängen auf einer bequemen Sitzbank, trafen wir mit 2 Stunden Verspätung (die Freight-Trains waren heute äusserst zahlreich und aktuell warten wir gerade wieder auf einen) in Jasper ein. Dies ist ein kleines Städtchen mit einem ganz eigenen Charme.
Da hätte mir ein längerer Aufenthalt auch noch gepasst.
Abends fand dann das letzte Dinner statt welches wiederum reichlich ausfiel – das Lamm war der absolute Hammer und die obersüssen Desserts vermisse ich jetzt schon 

Stimmung kurz vor Jasper

Alte Dampflok in Jasper

Bahnhof von Jasper

Stimmung in den Rockies kurz nach Jasper
 Thursday, August 20, 2009
Um 730 hielt der Zug in der Station von Winnipeg. Nach einem ordentlichen Frühstück hatten wir fast vier Stunden Zeit die Stadt zu erkunden. Über Nacht hatte es zu regnen begonnen und es war draussen noch recht feucht.
Bis am späteren Nachmittag fuhren wir immer wieder zwischendurch durch kleinere Regenfronten. In Winnipeg befindet sich in der Nähe des Bahnhofs eine ehemalige Lagerhalle, welche heute diverse Shops beherbergt. Nach deren Erkundung machten wir uns auf noch etliche Schritte an der frischen Luft zu geniessen und so einmal mehr der klimatisierten Atmosphäre zu entkommen. Zudem gibt es eine mit hohen Bäumen gesäumte Hauptstrasse welche sich hochtrabend „Broadway“ nennt und an einigen schönen historischen Gebäuden vorbeiführt.
Glücklicherweise sind die grösseren Via Rail Bahnhöfe mit freien Wireless Netzen ausgestattet so dass die Bilder der letzten Tage nun auf dem Blog ebenfalls verfügbar sind (nur für die heutigen reicht der aktuelle Aufenthalt in Jasper nicht).
Während ich diese Zeilen schreibe sind wir innerhalb des Gebietes von Saskatchewan unterwegs und haben gleichzeitig auch die zweite Zeitzone überschritten so dass die Differenz zur Schweizer Zeit nun acht Stunden beträgt.
Nach dem Dinner fand zudem eine Weindegustation mit interessanten Details statt: Das Klima von Kanada erlaubt es kaum Trauben reifen zu lassen. Die Gebiete in welchen Weine hergestellt werden sind hauptsächlich British Columbia und Ontario (Niagara). Der erste Wein war ein Riesling von Niagara, ein super Leichter und sehr feiner Wein.
Der kanadische Wein wird generell nicht ins Ausland exportiert da nur sehr kleine Mengen produziert werden.
Der zweite Wein war ein Baco Noir aus St. Catharines, Ontario welcher allerdings definitiv weniger meinem Geschmack entsprach.

Historisches Gebäude in Winnipeg

Bahnhof von Winnipeg

Markt mit unzähligen Geschäften und Ständen

Eingangshalle des Bahnhofes von Winnipeg

Schrottplatz irgendwo in Saskatchewan

Schrottplatz irgendwo in Saskatchewan

Sonnenuntergangsstimmung irgendwo in Saskatchewan
 Wednesday, August 19, 2009
Gegen 2130 wurden wir in den Zug gebeten und das Abteil wurde gezeigt. Das Abteil misst ungefähr 2.5 Meter im Quadrat und ist ebenso hoch. Dazu kommt ein kleines WC und die Betten sind übereinander angeordnet.
Pro Wagen ist zusätzlich eine Dusche vorhanden.
Die Ausfahrt erlebten wir bei einigen Gläsern Champagner im Dom-Car, einer Art Panorama Plattform oben im Activity-Wagen (sprich Animationswagen wo z.B. Bingo gespielt oder der 4 O’Clock Tea getrunken wird…)
Gegen 0100 kletterte ich in mein oberes Bett und dachte mir eigentlich dass der Zug mich sanft in den Schlaf rütteln würde aber weit gefehlt. Die Rechnung hatte ich ohne die kanadischen Gleisbauer gemacht: Die Geleise bestehen aus ungefähr 5 Meter langen Stücken und sind dabei nicht verschweisst sondern lediglich verschraubt. Dies gibt recht miese Vibrationen respektive bei langsamer Fahrt jedesmal einen Stoss. Zudem sind die zahlreichen Weichen ebenfalls eine Geschichte für sich (wer schon jemals im Bieler Bahnhof auf dem Berner Geleise eingefahren ist weiss von was ich rede) und beim Bremsen (der Zug muss jeden Güterzug vorbeilassen und diese sind sehr zahlreich) rutscht man jedesmal im Bett umher…
Daneben wiegt jedoch die wunderschöne Landschaft mit der gigantischen Menge an Birken und verschiedensten Nadelbäumen, kleineren und grösseren Seen und Mooren alles längstens auf. Die Güterzüge mit bis zu 140 Wagen und 3-4 vorgespannten Maschinen sind aus dem Dom-Car zudem äusserst eindrücklich anzusehen.
Gegen 700 kletterte ich dann auch schon wieder aus meinem Bett der Marke „hartes Brett“ und die dicke Omelette weckte dann die Lebensgeister wieder. Der Morgen verging mit fotografieren und dösen und dann war auch schon Zeit für den Lunch. Die Küche an Bord entspricht zu meinem Leidwesen einer sehr guten und dies wird sich bei dem Mangel an Bewegung garantiert an meiner Figur niederschlagen 
Am Nachmittag gab es dann in Hornepayne endlich einen längeren Zwischenhalt so dass wir den vollklimatisierten (und zwischendurch sehr kalten Wagen) an die Sonne entfliehen konnten. Der Ort Hornepayne besteht aus ein paar kargen Häusern und einem mini-mini Lebensmittelladen sowie einem Geister-Bahnhofsgebäude.
Ach ja…während ich diese Zeilen beende wird bereits wieder zum Abendessen gebeten 

Szene irgendwo mitten in Kanada

Kreuzung mit einem Fright Train

Noch mehr Container

Aufenthalt in Hornepayne

Wann fährt der nächste Zug? - Geisterbahnhof von Hornepayne

Unsere Kabine
 Tuesday, August 18, 2009
Aktuell sitzen Rolf und ich gerade in der Via Rail Lounge und warten bis wir in einer halben Stunde in den Zug einsteigen können. Die Zeiten für die ersten Mahlzeiten morgen sind gewählt und der Koffer sollte es hoffentlich ebenfalls in den Zug schaffen 
Frühstück scheint es nur zwischen 630 und 830 zu geben so dass ich mich wohl zwischen Schlafen und Essen werde entscheiden müssen…
Heute waren wir im Royal Ontario Museum Toronto und sahen Artefakte aus den verschiedensten Epochen der Menschheit wie der alten Griechen und Aegypter. Das wäre für Michi wohl eine grosse Entdeckungsreise geworden (die Fotos folgen dann voraussichtlich erst in vier Tagen in Vancouver).
Zudem ist auch recht viel über die Indianer und asiatische Kulturen in dem Museum zu finden.
Daneben schlenderten wir noch durch diverse Shopping Mall und warteten bis wir um 2030 für den Canadian Train Nr. 1 einchecken konnten.

Dino Ausstellung im ROM

Griechische Gefässe

Mosaik im ROM

Alter Koran

Eindrückliche Architektur des ROM

Unser Zug ist Abfahrtsbereit
 Monday, August 17, 2009
Zunächst gings nochmals in die diversen Shopping Malls zumal mir die Backup CDs bereits ausgegangen sind und ich endlich LightScribe DVDs fand auf denen doch deutlich mehr Platz für die paar Fotos ist...
Etwas später landeten wir dann erneut im alten Distillery District, wo einige Gallerien nun geöffnet waren und zwar geniale aber preislich leider unerschwingliche Bilder und Skulpturen sowie diverse Wohnaccessoires anbieten.
Später am Nachmittag reihten wir uns gegen 27CAD pro Person in der Warteschlange für den Lift auf den CN-Tower ein. Dort futterten wir erst mal ein saftiges Steak und genossen dabei die Sicht aus 346 Metern Höhe. Der Service war leider miserabel…
Ein Stock unterhalb des Restaurants ist der berühmte Glasboden angesiedelt auf dem einen nur eine Glasscheibe von den 340 Metern freiem Fall abhält. Auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis und der ultimative Höhenangst Test 
Danach löste ich noch das Ticket auf die 447 Meter hohe Aussichtsplattform ein und genoss den freien Rundumblick von dieser Plattform aus. Diese ist massiv kleiner als die untere und es werden nur jeweils um die 30 Personen hinaufgefahren. Leider war es relativ dunstig aber an klaren Tagen kann man sogar die Gischt der 70Km entfernten Niagara Fälle sehen.
Gleich neben dem CN-Tower befindet sich das alte Lokdepot mit riesiger Drehscheibe welches bis 1970 verwendet wurde und welches 32 Lok-Standplätze hat. Glücklicherweise wurde dieses erhalten, renoviert und aktuell stehen sogar eine Dampf- und mehrere alte Dieselloks dort. Im Depot ist eine Bierbrauerei und ein Luxus-Möbelgeschäft eingezogen und so scheint die Zukunft des Gebäudes gesichert. Aktuell wird darum herum gebaut und es scheint eine Art Eisenbahn Museum mitten in der Stadt zu entstehen.

Szene aus einem Wohngebiet

Der CN-Tower zwischen Zwillingsgebäuden

Der berühmte Glasboden des CN-Tower

Der CN-Tower von einer Dampflock aus gesehen

Ich habe nun die Route vom Zug von New York nach Niagara aus dem GPS-Tracker ausgewertet und voila
 Sunday, August 16, 2009
Nach dem Ausschlafen und anschliessenden Sturm auf das Zmorge-Buffet ging es in Richtung der gigantischen Eaton Center Shopping Mall. In dieser sind auf mehreren Stockwerken unzählige Läden angesiedelt und da dieses Wochenende gerade der Ausverkauf läuft, lohnte sich der ausgiebige Kleiderkauf definitiv.
Gegen Abend erkundeten wir dann die Ufer des Lake Ontario und fanden nebst vielen Menschen, welche vor der Wärme in der Stadt ans Wasser flüchteten, ebenfalls eine Anzahl Restaurants, vor welchen sich jedoch praktisch überall lange Warteschlangen befanden.
Schlussendlich fanden wir dann ein Seafood Restaurant, welches komplett mit alten Schiffsteilen eingerichtet ist und durch die halbdunkle Atmosphäre absolut super wirkt und sich für Dates optimal eignet 

Kontraste wenn ein altes Gebäude in ein neues integriert wird am Beispiel des Eaton Centers

Im Eingangsbereich des Eaton Centers

Der alte Distillery-Bezirk welcher nun verschiedenen Gallerien und Künstlern Raum bietet

Szene am Hafen

Der imposante CN Tower in der Dämmerung
 Saturday, August 15, 2009
Um 0530 hatte der Wecker seinen grossen Auftritt – die Dämmerung hatte noch nicht begonnen als ich an den Wasserfällen ankam.
Es war kaum eine Menschenseele unterwegs und ich wurde für das frühe Aufstehen mit einer wunderbaren Stimmung belohnt.
Die Sonne ging leider direkt hinter den riesigen Gebäuden auf der amerikanischen Seite auf, aber wie das untenstehende Bild beweist, hatte es sich trotzdem gelohnt das Bett für eine Stunde im Stich zu lassen.
Um 1415 ging es dann mit dem Zug nach Toronto. Das Einsteigen in die Züge funktioniert übrigens in Kanada so, dass zuerst Familien mit Kindern und behinderte Personen einsteigen und dann der Rest folgt – zudem steigen alle zuvorderst ein und alle schleppen dann ihr Gepäck durch den gesamten Zug. Mit einem 20 Kilo Koffer ist dies ein besonderes Vergnügen - zumal die Gänge so schmal sind dass der Koffer nicht hinterher gezogen werden kann…
Nach zwei Stunden kamen wir in Toronto an und bezogen das bisher luxuriöseste Hotel der Reise; das Novotel City Center. Nach dem Auspacken war dann eine erste Erkundung der Stadt und der ersten Shopping Mall angesagt.

Die Horseshoe Falls in der Dämmerung

Die American Falls in der Dämmerung

Der Zug in Richtung Toronto steht bereit

Im Zug nach Toronto

Hochhäuser in der Dämmerung
 Friday, August 14, 2009
Zuerst stand einmal richtig ausschlafen auf dem Tagesbefehl.
Nach einem richtigen amerikanischen Frühstück ging es an die Sonne in Richtung der beiden Wasserfälle:
Die kleineren American Falls sind schon eindrücklich aber die grossen Horseshoe Falls sind noch um ein Vielfaches eindrücklicher.
Leider ist die Promenade teilweise von Touristen total überbevölkert und Bus um Bus werden die Leute direkt zu denFällen gefahren – ganz nach der Devise möglichst keinen Schritt zuviel zu laufen.
Abends war meine schon etwas betagte Canon Spiegelreflex EOS 300D wohl ebenfalls überwältigt und das Display beschloss daraufhin sich ins Nirvana zu begeben. Zum Glück funktioniert das Fotografieren weiterhin aber eine Kontrolle ist unterwegs nicht mehr möglich.
Gleichzeitig fand gestern in Niagara noch ein Sommerfest mit Konzerten und Feuerwerk statt.
Wir warteten mit ein paar tausend anderen Leuten auf das angekündigte, grosse Feuerwerk. Die Bilder waren auch recht gross aber nach ca. 5 Minuten war die Show vorbei – die Finanzkrise lässt wohl grüssen 

Parkanlage mit den mächtigen Hotels und Casino im Hintergrund

Die American und Horseshoe Falls im Bild

Die Horseshoe Falls

Die American Falls

Blick auf die beiden Wasserfälle und den Fluss vom Skylon Tower aus
 Thursday, August 13, 2009
Um 0530 meldete sich nach einer eher unruhigen Nacht der Wecker viel zu früh.
Nach einem schnellen Kaffee legten wir den kurzen Weg zur Penn Station zurück wo unser Zug „Maple Leaf 63“ um 715 abfuhr. Es folgte eine Fahrt welche bis nach 1800 dauern sollte aber das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zuerst führte die Strecke entlang des Hudson River und danach folgten zuerst sumpfige und moorartige Gebiete und dann immer mehr Wälder, kleine Ortschaften und noch vieeeeel mehr Wald…
An der amerikanischen Grenze war die Ausreise noch zügig aber die Kanadier wollten es dann ganz genau wissen und nahmen das Gepäck bei einigen Passagieren enorm unter die Lupe.
Jedenfalls standen wir gut 2h am kanadischen Bahnhof Niagara und nur die Scheibe trennte uns von Kanada.
Dann ging alles schnell. Ein Taxi brachte uns ins Zentrum von Niagara Falls und einige Minuten später blickten wir bereits auf, die von der Abendsonne beleuchteten, gigantischen American und Horse Shoe Falls.
Ansonsten ist Niagara Falls überhaupt kein ruhiges Städtchen sondern Spielhalle und Casinos sowie x Restaurants wechseln sich ab und Abends erinnern die Beleuchtungen an Las Vegas oder den Times Square.

Unser Zug während einer Pause für den Lok-Wechsel

Erster Blick auf die Horseshoe Falls
 Wednesday, August 12, 2009
Zum Erstenmal kamen wir heute mit einigen Regentropfen in Berührung als wir in Richtung des Intrepid-Museums gingen.
Unterwegs konnte ich nicht darauf verzichten den weltgrössten Video- und Fotoladen zu besuchen.
Die Auswahl ist wirklich überwältigend!
Im Intrepid-Museum sind der gleichnamige Flugzeugträger, eine British Airways Concorde und ein UBoot ausgestellt. Diese drei Hauptattraktionen sind allesamt begehbar – auf dem Flugzeugträger kann von zuoberst auf der Brücke bis zum Hangardeck alles besichtigt werden.
Das UBoot ist ebenfalls eindrücklich, da ebenfalls das gesamte Boot begehbar konserviert wurde.
Die Concorde wirkt aus der Nähe gewaltig; vor allem deren vier Triebwerke mit ihren Nachbrennerdüsen.
Das Flugzeug hat eine enorm elegante Form und die Kabine ist schlicht aber trotzdem luxuriös.
Nachdem die Beine nach der folgenden Shoppingtour wieder fit waren, nutzten wir unser Sightseeing Ticket ein letztes Mal und bestiegen einen Night-Tour Bus.
Unser Tourguide war eine junge Tänzerin namens Cara, welche ihrem Hauptberuf alle Ehre machte und gleichzeitig in enormem Tempo auf eine sympathische Art eine Anekdote an die nächste reihte und ein riesiges Wissen vermittelte.
Zudem waren die Bilder der Skyline eindrücklich – Bilder welche sonst immer in den CSI New York Folgen gezeigt werden 

Flugzeugträger Intrepid

Flugzeug auf Deck

Der Funkraum

Das mächtige Triebwerk einer Airfrance Concorde
Etwas unscharfer Blick auf die Skyline von New York
 Tuesday, August 11, 2009
Eigentlich war ich ja nicht überrascht dass das WLAN im Hotel pro 30Minuten 5USD kostet aber dass in keinem Kaffee oder Bookstore ein offenes und freies Netz verfügbar ist war dann doch erstaunlich.
Jedenfalls zogen wir dann los nachdem die ersten beiden Artikel auf dem Blog plaziert waren und bestellten uns im Planet Hollywood erstmal ein kräftiges Frühstück.
Danach waren wir für einen Fussmarsch in Richtung des Empire State Building gerüstet, wo wir eine Stunde mit warten in der Schlange, natürlich inklusive Security Check, verbrachten.
Der 86ste Stock war dann doch sehr imposant um die Stadt überblicken zu können.
Die Lücke wo die Twin Towers standen fällt selbst von dort auf.
Doch der Fussmarsch zu Ground Zero dauerte dann doch über eine Stunde und die Hitze machte das Ganze zu einem ausgewachsenen Fitnesstraining.
Nach einem Rundgang in der Umgebung der Wallstreet und Fotos der Freiheitsstatue aus der Ferne (Tickets sind hoffnungslos ausgebucht…) standen wir in der Schlange um einen der Sightseeing Busse zu erwischen. Diese waren jedoch hoffnungslos überfüllt so dass wir uns nach über einer Stunde in eines der roten Monster quetschten und so bis zum Hafen fuhren wo wir vor der Kulisse der Stadt ein feines Essen zu uns nahmen.
Der Tag nahm dann in einem Irish Pub sein Ende 

Ansichten auf die Stadt vom Empire State Building





Ground Zero und Baustelle des Freedom Tower

Wall Street Stock Exchange
 Monday, August 10, 2009
Kurz nach einem äusserst dürftigen Frühstück für amerikanische Verhältnisse erstanden wir Sightseeing Tickets und machten uns auf den Weg zu einem der in grosser Zahl vorhandener Grey Line Busse.
Damit ging es dann auf grosse Tour quer durch die gigantische Stadt. Teilweise erschlug mich die Höhe der Gebäude und der chaotische Verkehr schier.
Die Sightseeing Touren sind jedoch super um sich über eine so grosse Stadt eine Übersicht zu verschaffen.
Gegen Mittag entflohen wir der Hitze in den gigantisch grossen Central Park in dem die Stadt total unwirklich erscheint.
Nach einer kurzen Ruhepause ging es dann bei Nacht auf den Times Square welcher mit seinen Werbeschildern und Bildschirmen schon an Las Vegas erinnert.
Zudem wimmelt es von gelben Taxis und Leuten.
Nur einige Meter entfernt besuchten wir das Planet Hollywood und genossen neben Officer MCLeans Requisiten aus „Die Hard“ ein gutes Stück Fleisch und Salat.
Wir sind nun um fast 500 Bilder reicher und das Sortieren nahm doch schon ziemlich Zeit in Anspruch.
Eindrückliche Kulisse in NY

Blick vom Bus aus



Im Central Park


Nager im Central Park


Times Square

Weitere Werbeschilder und -Bildschirme am Times Square
 Sunday, August 09, 2009
Nachdem sich bereits um 0500 der Wecker meldete ging es bald darauf via Zug und Auto an den Flughafen. Nach dem obligaten durchleuchten der gefährlichen Schuhe, konnten wir unseren Platz im vorderen Teil des Flugzeugs in Beschlag nehmen. Da die Swiss im Frühling eine Business Class Promo veranstaltete beschlossen Rolf und ich ein paar Franken mehr in den Flug zu investieren und so den Füssen einiges mehr an Platz zu gönnen.
Nach einem tollen Essen à la Carte und neuneinhalb Stunden später landeten wir au fdem JFK Flughafen in New York. Nach kurzer Einreiseprozedur ging es dann mit einem Bustransfer direkt vors Hotel Wolcott.
Ein Hotel mit wunderschöner alter Eingangshalle.
Die Zimmer sind klein und sauber und die Fenster unseres Zimmers, wie könnte es anders sein, gehen auf den Hinterhof wo sich 2 Meter darunter die Wärmetauscher der Klimaanlagen befinden…naja…
Wir machten uns dann bald auf den Broadway mit Kamera bewaffnet zu entdecken.
Ich bin zwar mit ungefähr 100 Fotos unter meinem normalen Level geblieben aber war zu müde mehr Bilder schon am ersten Tag zu schiessen 
Fazit des ersten Tages ist jedenfalls dass die Stadt wirklich gigantisch gross ist und laut ist und wahrscheinlich ist die Kamerakonzentration pro Quadratmeter entlang des Broadway auch höher als anderswo 

Der Blick auf den bezaubernden Hinterhof vom Zimmer aus

In den Strassen von New York: Riesige Werbung überall

Eines der bekanntesten Gebäude in New York: Flatiron Building

Im Hintergrund rechts ist das Empire State Building zu sehen
 Saturday, August 01, 2009
...habe ich beschlossen meine schon etwas betagte Fotokamera (EOS300) von Canon mit einem guten Weitwinkel-Objektiv auszustatten.
Ich habe mich nach einigem Vergleichen und Ausprobieren dann für das Sigma Objektiv 10-20mm F4-5.6 entschieden und bin absolut begeistert von der Bildqualität! So werden die Ferienfotos mit Sicherheit nicht schlechter als die der letzten Jahre...
Ein weiterer Pluspunkt ist dass die Fokussierung enorm schnell ist.
Das Gewicht ist ebenfalls beachtlich: Mit 470g alleine vom Objektiv merkt man definitiv dass man die Kamera noch dabei hat 
Mehr Infos zum Objektiv gibts unter: http://www.sigma-foto.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=53&idart=173
 Wednesday, July 29, 2009
Nachfolgend seht ihr den dritten Hauptabschnitt unserer Reise welcher anschliessend an die Zugreise von Vancouver bis nach Kansas City führt
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