# Sunday, October 21, 2012

Heute stand ein Highlight auf dem Programm: Eine Hafenbesichtigung via Schiff, welche uns von der Innenstadt aus ca. 8km in Richtung Küste führte. Dabei sahen wir Teile der Stadt, sehr viele Container und einige grössere Containerschiffe. Die wirklich grossen Schiffe bekamen wir jedoch nicht zu Gesicht. Ich vermute dass deren Anlegestellen näher an der Küste liegen. Die Fahrt war eigentlich zu kurz, doch wir waren durch das graue, nasskalte Wetter und den starken Wind am Schluss ziemlich durchgefroren.

Der Nebel sank immer weiter hinab und als wir auf den Euromast fuhren, welcher mit einer Höhe von 185 Metern der höchste Punkt von Rotterdam ist, befanden wir uns nahezu direkt in der Nebelgrenze. Dennoch bekam wir einen kleinen Teil der Stadt zu sehen.

Später am Nachmittag fuhren wir weiter zur Miniworld. Dies ist eine Mini-Darstellung von Rotterdam und dessen Umgebung. Eine umfangreiche Modellbahnanlage wurde darin aufgebaut und wir bekamen eine detaillierte Führung welche hinter die Kulissen führte. Dabei sahen wir den technischen Aufbau und den Kontrollraum. Es wurden sogar Lastwagen und Autos automatisiert. Die gesamte Anlage wird durch ein umfassendes Computersystem überwacht.

Nachdem wir zurück im Hotel waren, zog es mich nach draussen und ich erkundete die Umgebung des Hotels. Einige hundert Meter entfernt befindet sich ein Gefängnis und die Gegend ist von Kanälen durchzogen. In den umliegenden Büschen sind zudem mit einiger Geduld etliche Hasen zu sehen. Das spätere Nachtessen war wiederum sehr gut und bei spannenden Gesprächen endete mein letzter Abend am IWT.

Sunday, October 21, 2012 11:30:40 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Saturday, October 20, 2012

Der letzte Teil der Multimedia Jurierung begann wiederum mit einer Arbeit bestehend aus statischen Familienfotos untermalt mit bekannten Musiktiteln – nicht wirklich eine Arbeit welche ich am IWT erwarte. Die Video-Arbeiten umfassten dabei meiner Meinung nach von exzellenten bis mässigen Arbeiten ein zu grosses Qualitätsspektrum.

Das Programm war äusserst gedrängt und nach einer kurzen Mittagspause ging es mit der Bewertung von Video-Arbeiten weiter. Anschliessend unterbrachen wir die Jurierung da wir eine Besichtigung bei der SAE (School of Audio Engineering) auf dem Programm hatten. Diese Schule existiert international und hat auch in Zürich einen Standort. Wir sahen spannende Demonstrationen wie die Planung und Durchführung von Musikaufnahmen und das anschliessende Abmischen aus Sicht von Profis funktioniert, besuchten das Surround Studio inklusive Demonstration der Vertonung einer Szene aus dem Film „Transformers“ und sahen wie eine Videomontage mit Adobe AfterEffects funktioniert. Anschliessend bewerteten wir die restlichen Videoarbeiten und nach dem Abendessen war ich „well done“ :-)

Saturday, October 20, 2012 10:51:24 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Friday, October 19, 2012

Heute startete der IWT um 900 mit der Audio-Jurierung. Die Formalitäten waren schnell erledigt und es warteten 32 Audio-Arbeiten auf die Bewertung. Ich bin ebenfalls Mitglied der Jury. Am Mittag stand die Multimedia-Kategorie auf dem Programm. Das Niveau der Arbeiten variiert von enorm gut bis mässig. Meiner Meinung nach gehören Sammlungen von Ferienfotos nicht an einen internationalen Wettbewerb. Glücklicherweise sind dies jedoch Ausnahmen.

Die zweite Hälfte des Nachmittags verbrachten wir in Rotterdams Radio Museum. In einem Schuppen an der Bahnlinie befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Radios (vom Detektor-Empfänger bis zum Radio welches den Strom aus einer Kurbel und Federkraft gewinnt) und Tonbandgeräten sowie Plattenspielern. Auch ein Funkensender steht zur Demonstration bereit. Auf der anderen Strassenseite, oberhalb eines Geschäftes für Unterhaltungselektronik (zu welchem das Museum gehört), befindet sich eine Sammlung von Fernsehgeräten, Videokameras, Computern und Sendern und Empfängern von Schiffen und Küstenfunkstellen. Das Museum ist wirklich sehenswert!

Friday, October 19, 2012 7:14:18 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Thursday, October 18, 2012

Am Morgen ging ich es ruhig an, da ich nur zweieinhalb Stunden Fahrt nach Rotterdam vor mir hatte.

Die Sonne schien und die Temperatur war für die Jahreszeit auch sehr angenehm. Die Landschaft wurde immer flacher und das GPS zeigte nur noch wenige Meter über Meeresspiegel an.

Das Hotel war schnell gefunden und schliesslich trafen auch die ersten Gäste des IWT (Internationaler Wettbewerb der besten Ton- und Videoaufnahme) ein. Nach einem üppigen und unterhaltsamen Dinner fiel ich ziemlich erledigt in die Federn...

Thursday, October 18, 2012 6:54:58 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, October 17, 2012

Der Tag begann mit Sonne und deshalb beschloss ich nochmals in die Innenstadt von Heidelberg zu fahren und dies stellte sich als super Idee heraus. Die historischen Gebäude in Kombination mit den Herbstfarben an den umliegenden Hängen sind eine tolle Kombination. Zudem strahlt die Stadt mit den Leuten in den Strassen auf mich eine entspannte Atmosphäre aus – definitiv eine Stadt in der ich einige Tage verbringen möchte.

Ich machte mich dann auf die Räder in Richtung Essen. Die Etappe führte über eine hügelige Autobahn.
Das Wetter wurde immer schlechter und bis kurz vor Essen wurde ich immer wieder von Regen begleitet.

Das vorreservierte Hotel, welches sich in einer ruhigen Wohngegend befindet, war recht schnell gefunden und anschliessend machte ich mich in die Innenstadt auf. Vom Hotel aus ist diese in wenigen Minuten erreicht: Der Weg führt via Berlinerplatz direkt durch ein riesiges Einkaufszentrum und gleich dahinter liegt die Haupteinkaufsstrasse. Alles wirkt recht modern und am Ende der Strasse folgt ein zweites Einkaufszentrum. Es gibt also unzählige Gelegenheiten sein Geld loszuwerden :-)

Wednesday, October 17, 2012 9:12:30 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, October 16, 2012

Ich war überhaupt nicht unglücklich dass ich mein Hotelzimmer abgeben konnte. Das Hotel Speyer am Technikmuseum ist zwar sauber und das Frühstücksbuffet nahezu perfekt, das Bett ist jedoch für meinen Schönheitsschlaf absolut zu schmal. ;-)

Knapp eine halbe Stunde später traf ich am Museum in Sinsheim ein. Meine persönlichen Highlights, die Concorde und ihr russisches Pendant, sind unübersehbar in luftiger Höhe, in Startposition, aufgestellt. Die Flugzeuge nicht einfach nur auf den Boden zu stellen finde ich wirklich genial – speziell ist denn auch das Gefühl hinten in das Flugzeug einzusteigen und dann in Richtung Cockpit recht steil nach oben zu laufen. Wenn dann noch einige Leute zugleich durch das Flugzeug laufen wird die Bewegung der Maschine deutlich spürbar, da die einzige Auflage auf den Säulen durch die Fahrwerke gegeben ist.

Da ich den Eintritt zusammen mit der Hotelreservation gebucht hatte war in beiden Museen ein IMAX-Eintritt inbegriffen. Das Kino in Speyer hat eine Kuppelförmige Leinwand was dem Film eine grandiose Perspektive gibt und in Sinsheim befindet sich das erste 3D-IMAX von Deutschland.

Nebst den Flugzeugen hat Sinsheim eine enorme Sammlung von Autos, Militärfahrzeugen, Maschinen und Vielem mehr. Alles in Allem sind die beiden Museen in zwei Tagen die absolute Reizüberflutung - ein Grund in einigen Jahren einen neuen Besuch zu organisieren. :-)

Das Hotel hatte ich am Rand von Heidelberg reserviert (diesmal mit grossem Doppelbett...) und fuhr zum Abendessen in die Stadt. Leider war in der Dämmerung von der Altstadt nicht viel zu sehen.

Tuesday, October 16, 2012 10:46:04 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Monday, October 15, 2012

Nach dem ausgiebigen Frühstück (nach einer langen Nacht in einem viel zu schmalen Bett...) machte ich einen kleinen Ausflug nach Herxheim, denn dort hat die Firma Wimo Antennentechnik ihren Hauptsitz. Diese Firma führt so ziemlich alles was der Amateurfunker benötigt (oder wenigstens denkt dass er es nötig hat). Der Kaufrausch hielt sich jedoch in Grenzen – dafür besitze ich jetzt einen anständigen Fuss für meinen Glasfiber-Antennenmast. ;-)

Gegen Mittag war ich dann im Museum Speyer. Schon von weitem fällt der Jumbo Jet, welcher in luftiger Höhe auf Säulen steht, auf. Ein weiteres Highlight sind ein U-Boot, welches begehbar ist, eine grosse Motorrad Ausstellung und die grosse Raumfahrthalle mit der russischen Raumfähre Buran. Jedenfalls hat mich die Sammlung enorm begeistert und in einem Tag lässt sich eine gute Übersicht gewinnen. Nach einigen Kilometern Fussmarsch (ja, das Museum ist weitläufig...) stillte ich den Hunger im sympathischen Domhof bei viel Fleisch und Weizenbier aus der Hausbrauerei.

Monday, October 15, 2012 10:22:06 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Sunday, October 14, 2012

Aus unerfindlichen Gründen schaffe ich es normalerweise nicht auch nur einen einzigen Blog-Eintrag zu schreiben wenn ich zu Hause bin. Der Anlass für diesen Eintrag ist demnach der Start einer neuen Reise :-)

Diesmal bin ich in Europa unterwegs – genauer: von zu Hause fahre ich mit fünf Rädern (das Reserverad ist brandneu und verdient somit eine Erwähnung) nach Rotterdam.
Der Anlass nach Rotterdam zu fahren ist der IWT (Internationaler Wettbewerb der besten Ton- und Videoaufnahme) und dies verbinde ich mit einem Roadtrip und nutze den Weg um Eindrücke von unserem nördlichen Nachbarn zu sammeln.

Die erste Tagesetappe führte mich nach Speyer. Dieses Ziel ist nicht zufällig gewählt, denn dort befindet sich das Technik Museum Speyer. Der nächste Tag führt anschliessend nach Sinsheim in das Museum Sinsheim welches ebenfalls von Technik handelt. Doch zu diesen Zielen folgt später mehr...

Ach ja...die erste Etappe endete bei gutem Hefe-Weizen Bier :-)

Sunday, October 14, 2012 10:00:41 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, May 23, 2012

Heute fuhr ich gegen Norden und verbrachte den letzten Ferientag zuerst in Benton Harbor und dann in St Joseph. Aktuell findet in der Gegend ein grosses Golftournier statt und eine Menge Leute sind deswegen unterwegs und teilweise sind Strassen gesperrt und dies erleichtert die Fahrt dem See entlang nicht wirklich...

Den Abend verbrachte ich im Garten eines kleinen Restaurants und bekam von Tiffany ein tolles File Mignon serviert ;-)

Auf der Google Website habe ich heute ein richtig cooles Doodle entdeckt: Zu Ehren von Robert Moogs Geburtstag haben die Entwickler einen Synth im Miniformat realisiert: http://www.google.com/doodles/robert-moogs-78th-birthday
Der Synth funktioniert und sogar eine Aufnahmefunktion ist integriert :-)


An der Hafeneinfahrt von St Joseph gibt es gleich zwei Leuchttürme nebeneinander

Wednesday, May 23, 2012 4:57:50 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [1]
# Tuesday, May 22, 2012

Ich hatte das Hotel für zwei Nächte reserviert (und nach dem Frühstück um eine weitere Nacht verlängert) um die letzten Tage gemütlich zu verbringen. So machte ich einen Ausflug in den Süden nach Michigan City und hatte Shopping Time in einem grossen Outlet-Store wo sämtliche grossen Marken vertreten sind. Wirklich fündig wurde ich allerdings nicht und so blieb es bei einigen T-Shirts.

Unterwegs besuchte ich den Mt. Baldy im Indiana Dunes National Lakeshore Park. Eine der Sanddünen ist als Mt. Baldy bezeichnet und darf an definierten Stellen erklommen werden. Der Weg führt durch den Wald dessen Erde zu einem erheblichen Anteil aus Sand besteht. Die Düne bewegt sich stetig in Richtung dahinterliegenden Highway und mit dem Anpflanzen von Dünengras wird versucht den Sand zu stabilisieren. Deshalb dürfen auch nur die bezeichneten Wege betreten werden. Vom Strand aus ist übrigens ganz klein und im Dunst die Skyline von Chicago zu sehen.


Sicht von Mt. Baldy in Richtung des Kohlenkraftwerkes


Chicago aus der Ferne


Der winzige Leuchtturm

Tuesday, May 22, 2012 12:29:37 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Monday, May 21, 2012

Am Vorabend hatte ich mir lange überlegt ob ich nun die geplante Route fahren will, welche in Richtung Indianapolis und dann nach Chicago führt, oder ob das Ostufer des Lake Michigan die bessere Lösung darstellt. Ich hatte mich für den See entschieden und in New Buffalo, Michigan, ein Hotel reserviert.

Die Etappe führte in rund fünf Stunden Fahrzeit über Highways und Nebenstrassen – eine richtig gemütliche Fahrt.
Das Hotel liegt rund 1.5 Meilen ausserhalb von New Buffalo in der Nähe des Interstate.

Das Städtchen befindet sich knapp in Michigan und die Grenze zur Eastern Timezone ist zudem nur einige Meilen weiter entfernt. Die Temperaturen sind hier oben wieder ein paar Grad kühler, der Wind welcher vom See her bläst fühlt sich recht frisch an. New Buffalo ist ein gemütliches Städtchen mit schönem Strand und einem kleinen Leuchtturm ;-)


In dieser Liegenschaft werden 2-3 Zimmer Wohnungen ab 300'000$ angeboten (Seesicht nicht garantiert)

Monday, May 21, 2012 12:09:17 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Sunday, May 20, 2012

Die Ausstellung wirkte ziemlich ausgestorben und bei den Ausstellern wie auch den Besuchern waren fast durchwegs müde Gesichter zu sehen. Auf dem Flohmarkt-Gelände war ein Grossteil der Aussteller am einpacken. Begreiflich denn aus den Nummernschildern zu schliessen, waren viele von weit her mit dem Auto angereist. In den meisten Gesprächen zeigte sich übrigens dass sehr viele mit dem Auto an die Hamvention kommen.

Am Mittag entschloss ich mich nochmals zurück zum Air Force Museum zu fahren und den Nachmittag dort zu verbringen. Die Ausstellung über die Zeit des kalten Krieges hatte ich beim letzten Mal nur teilweise gesehen und wollte mir diese in aller Ruhe anschauen. Aus der Zeit der atomaren Interkontinentalraketen ist ein Simulator eines Startkontrollzentrums ausgestellt und die diversen Raketen sind meist in Originalgrösse ausgestellt.
Glücklicherweise kamen diese Waffen nicht zum Einsatz existieren jedoch teilweise heute immer noch!
Daneben werden die damaligen Spionagesatelliten gezeigt.

Fürs Nachtessen fuhr ich in die Downtown doch die Restaurants, die ich mir von nahem anschaute, waren geschlossen oder leer. So fuhr ich zurück zum Hotel und fand dort ein belebteres Lokal ;-)


Der neue FT DX 3000 von Yaesu


Die Leute von Hilberling warten auf Kunden

Sunday, May 20, 2012 10:19:57 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Saturday, May 19, 2012

Das Wetter war bereits am Morgen deutlich sommerlich und der Parkplatz auf der Wiese bereits gut gefüllt.
Die Stimmung in der Ausstellung wirkte allgemein sehr gut.

Zeitweise sass ich beim ARRL Stand oder einem der anderen Säle in Vorträgen. Vom Einsatz der Arduino-Plattform für den Amateurfunk bis hin zum Thema wie sich ein guter Operator verhalten sollte war alles vertreten.

Die ARRL hat übrigens einen grossen Stand wo alle Aspekte der Vereinigung gezeigt werden. In der Nähe waren Vertreter der deutschen, englischen und weiteren Vertretungen. Die Schweiz fehlt jedoch leider. Ein offizieller Vertreter der USKA oder ein anderer HB9er ist mir nicht begegnet. Dafür hatte ich interessante Diskussionen mit Amerikanern und Kanadiern.

Auf dem Flohmarkt waren die Temperaturen am Mittag als hochsommerlich zu bezeichnen und gingen gegen geschätzte 30°C

Der Abend war mit Faulenzen ausgefüllt da ich so richtig erledigt war ;-)


Der Ort für zahlreiche Bestellungen bei Elecraft

Saturday, May 19, 2012 9:26:07 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Friday, May 18, 2012

Ich stand um 0730 unter der Dusche und war nach einem kurzen Morgenessen unterwegs zur Hara Arena. Mein Navi hatte irgendwas gegen den Gratis-Parkplatz und führte mich ins Nirwana...jedenfalls klappte es mit der Adresse der Arena besser und dort waren die Parkplätze sehr gut ausgeschildert. Vielleicht liegt dies daran dass diese 10$ pro Tag kosten ;-) Egal, in den Ferien liegt ja ein bisschen Luxus drin...
Der Event ist mit erheblichem Polizeiaufgebot gut bewacht, dagegen interessierte sich den ganzen Tag niemand für die Kontrolle der Eintrittskarte.

Beim Yaesu-Stand bildete sich bereits eine lange Schlange. Der Grund war nicht etwa die Präsentation des neuen FT DX 3000 (welcher richtig hübsch aussieht) sondern die Tatsache dass wahre Berge von Yaesu-Caps gratis verteilt wurden. Ok, später am Tag, als die Schlange kürzer war, stand ich ebenfalls an weil die Sonne so richtig sommerlich vom Himmel brannte und mein Cap mit eingesticktem Rufzeichen erst am anderen Tag abholbereit war (die Warteschlange war auch dort erheblich...).

Zum FT DX 3000 gibt es erst wenige Informationen. Das Gerät war unter einer Glashaube und ein Preis oder Datum sind noch nicht bekannt. Aktuell sind erst auf der Seite von Yaesu England und auf etlichen Blogs (z.B. http://www.iw5edi.com/ham-radio/786/yaesu-ftdx-3000) erste Infos zu lesen.

Wenn wir bereits bei den Neuigkeiten sind: Kenwood hat ebenfalls ein neues Gerät erstmals präsentiert und zwar den TS-990. Dazu gibt es momentan sehr wenig Informationen. Ein Bild gibt es z.B. auf DX World. Interessant finde ich die Tatsache dass das Gerät einen LAN-Port besitzt. Vermutlich hat das Gerät Funktionen zur Fernsteuerung via Internet.

Der Elecraft Stand war ebenfalls dauernd sehr gut bevölkert. Das mag auch daran liegen dass der neue Antennentuner seit gestern bestellt werden kann. Der KX3 war ebenfalls erneut zu bewundern – früher oder später wird dieses Gerät auch bei mir stehen ;-)

Im Bereich Software Defined Radios (SDR) wird Flex Radio Systems mit dem Flex-6000 voraussichtlich ebenfalls Zeichen setzen. Das Gerät sieht sehr verheissungsvoll aus. 

Insbesondere die Tische im Food Court sind eine ideale Kontaktbörse. Jedesmal wenn ich den Füssen eine Pause gönnte war ich nach kurzer Zeit in ein Gespräch verwickelt und hatte dabei interessante Gesprächspartner. Erwähnt sei nur der Texaner welcher von seiner kleinen Farm und der noch bescheideneren Antennenfarm erzählte... :-)

Die Ausstellung ist zweigeteilt. In den Räumen des Stadions, welches übrigens ein Eisstadion ist, sind inklusive der Arena sämtliche Anbieter von Neugeräten. Aussen auf dem Parkplatz befindet sich der enorme Flohmarkt. Dort gibt es praktisch alles mehr oder weniger Elektronische zu kaufen was vorstellbar ist.
Alles ist sehr weitläufig und ich spürte die Füsse am Abend so richtig. Dies hielt mich jedoch nicht davon ab noch in die Downtown von Dayton zu fahren. Diese ist relativ kompakt und war für einen Freitag Abend für solch gutes Wetter erstaunlich wenig bevölkert.


Verkaufsstand auf dem Flohmarkt


Röhren über Röhren...


Eine Druckluft-Kanone um für den Antennenbau mittels Tennisball ein Seil auf einen Baum zu befördern


Einer der Ausstellungshallen


Der neue Ten-Tec Argonaut VI

Friday, May 18, 2012 5:13:59 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Thursday, May 17, 2012

Nach gut anderthalb Stunden Fahrt traf ich auf der Wright-Patterson Air Force Base in Dayton ein. Dort befindet sich im öffentlichen Bereich das nationale US Air Force Museum. Der Highway führt mehrere Meilen durch die Basis und beidseitig stehen Stacheldraht-Zäune. Die einzelnen, gewaltigen Hallen des Museums sind nach Themen wie z.B. Beginn der Fliegerei, 2. Weltkrieg, Vietnamkrieg und kaltem Krieg unterteilt. Ich habe schon einige Flugzeug Ausstellungen gesehen aber dieses Museum übertrifft alles. Schon nur mal eine B-52 von ganz Nahe zu sehen ist ein Erlebnis ;-) Der ganze Nachmittag reichte nicht aus um annähernd die gesamte Sammlung zu sehen. Ich werde voraussichtlich am Montag einen zweiten Versuch starten und mir dann vor allem für die Ausstellung über die Zeit des kalten Krieges Zeit nehmen. Der Eintritt ist übrigens frei.

Später fuhr ich zum FDIM Hotel. Die Abkürzung „FDIM“ steht für „Four Days in May“ des QRP Amateur Radio Club International. Die Abkürzung „QRP“ ist ein Q-Code welcher aus der Morse-Sprache stammt und bedeutet dass die Station die Sendeleistung verringert. Die Funkamateure bezeichnen damit allgemein Sendeleistungen von maximal 5 (CW / Morsen) resp. 10 (Sprache) Watt. Der Hotelparkplatz war bereits gut besetzt und die meisten Autos trugen meist mehrere Antennen in allen denkbaren Varianten – hier bin ich wohl richtig :-)

Am Abend ging ich zum Treffen in den Ballsaal wo verschiedene Klubs und Hersteller von Bausätzen und Fertiggeräten ausstellten und Amateure ihre Eigenbau-Geräte zeigten. Schnell war ich in diverse Gespräche einbezogen und fast der einzige Europäer (nebst einem Russen und zwei Engländern. Später trafen dann noch Leute von Begali-Keys aus Italien ein). Ten-Tec hatte mit dem Argonaut VI eine Premiere – Ein kleines QRP-Gerät. Das Gerät liegt bereits funktionstüchtig vor (Antenne war leider keine angeschlossen) und es wurde lediglich ein einfacher Flyer verteilt. Verfügbar soll das Gerät ab Herbst sein. Die zweite Premiere von Ten-Tec ist eine kleine 100 Watt Endstufe welche bereits mit 5 Watt volle Leistung bringt. Preise und weitere Infos auf der Website sind noch nicht verfügbar.

Anmerkung: Die Photos folgen in den nächsten Tagen, zum Einen ist die Leitung hier enorm schlecht und Zweitens ist es ist eine ziemliche Menge zum sortieren und die Hamvention brachte mich schon am ersten Tag auf die Nase ;-)


Die B-52 in der grossen Halle


Die grösste je gebaute Kamera für Luftaufnahmen


Das "Auge" eines Spionagesatelliten


Angeregte Gespräche im FDIM-Hotel

Thursday, May 17, 2012 3:10:54 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Wednesday, May 16, 2012

Ich hatte gestern geplant heute direkt südwärts zu fahren und in Columbus zu übernachten. Das Hotel liegt am Rande der Downtown und ich habe eine gute Sicht auf die umliegenden Gebäude. Ich drehte zwar eine Runde zu Fuss durch die Stadt landete jedoch relativ schnell wieder im ruhigen Hotel – nach den ruhigen Tagen entlang den Seen und Wäldern bin ich gerade nicht in Stadt-Stimmung...

Den Tag startete ich jedoch am Marblehead Lighthouse welches sich östlich von Port Clinton befindet. In der Nacht und am Morgen hatte es noch geregnet doch schnell zeigte sich wieder die Sonne und das Klima ist angenehm warm.

Für das späte Mittagesen fand ich einmal mehr ein kleines Dinner am Rande des Highway und der spezielle Riesenburger, serviert von der hübschen Chantell, schmeckte doppelt gut ;-)

Wednesday, May 16, 2012 12:48:56 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Tuesday, May 15, 2012

Heute standen 500km Strecke auf dem Plan. Ich hatte mich gestern Abend entschieden Cleveland auszulassen und stattdessen Port Clinton am Südufer des Lake Erie anzusteuern. So bin ich etwas näher von Dayton.

Das erste Hotel war ausgebucht und im zweiten hatte ich doppelt Glück: Zuerst erhielt ich einen anständigen Rabatt und dann stellte sich hinaus dass der im Schlaufraum eingebaute Whirlpool gegen geringen Aufpreis auch benutzt werden darf (sprich an der Rezeption aktiviert wird) – nach der langen Fahrt eine Wohltat. ;-)

Die Strecke war unspektakulär. Am Lake Huron machte ich zunächst noch einen Ausflug zum Leuchtturm Tawas Point und fuhr auf schmalen Highways, dann wechselte ich auf den Interstate und erst gegen Port Clinton wurden die Highways wieder schmaler. An der morgigen Strecke bin ich noch am Planen...

Tuesday, May 15, 2012 4:54:27 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Monday, May 14, 2012

Am Vorabend hatte ich entdeckt dass der Frachter Valley Camp ein Museumsschiff ist, welches besichtigt werden kann. Dieser Frachter war von 1917 bis 1966 im Einsatz und hat eine Dampfmaschine mit drei Zylindern. Das Schiff verheizte 50 Tonnen Kohle pro Tag bei einer Ladekapazität von 11000 Tonnen.

Ein Teil des Laderaumes wurde zu einem Museum mit unzähligen Artefakten aus der Schifffahrt (und deren Dramen) auf den grossen Seen umgebaut. Ein anderer Teil des Laderaumes wurde ursprünglich belassen und zeigt den enormen Platz. Wie gross muss denn erst einer der heutigen Riesenfrachter sein?
Im Weiteren können die Kabinen, Messen und die Kommandobrücke besichtigt werden.

Etwas später bemerkte ich einen grossen Frachter im Kanal welcher in Richtung Schleuse unterwegs war und fuhr zurück zur Aussichtsplattform. Diesmal hatte ich entschieden mehr Glück: Die Tim S. Dool hat eine Kapazität von 28000 Tonnen – ist also ein bisschen Grösser als die Valley Camp ;-) Es existieren einige offizielle Webcams welche unter https://webcam.crrel.usace.army.mil/soo/ erreichbar sind (wieso überhaupt SSL für eine Webcam nötig ist?).

Nach einiger Zeit auf dem Interstate erreichte ich die imposante Mackinac-Bridge und folgte anschliessend dem Highway 23 entlang dem Lake Huron bis nach Alpena.

Auch an diesem See gibt es selbstverständlich Leuchttürme und ich besuchte deren drei, wobei ich tolle Fotos in der Abendsonne machen konnte und Hasen, Truthähnen und Hasen begegnete.


Mackinac Bridge mit anfliegender Möwe ;-)


Old Presque Isle Light


New Presque Isle Light


Forty Mile Point Lighthouse

 

Monday, May 14, 2012 5:24:20 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]
# Sunday, May 13, 2012

Beim Studium der weiteren Route habe ich zufällig entdeckt dass sich ca. eine Fahrstunde von Newberry die Tahquamenon Falls befnden. Es sind zwei Wasserfälle hintereinander, wobei die oberen eindrücklicher sind. Dieser „Umweg“ hat sich für den tollen Anblick definitiv gelohnt – hatte ich doch dafür den eingeplanten Ruhetag geopfert ;-) Unterwegs begegnete ich einem Leuchtturm Hinweis-Schild, brach jedoch die Fahrt bald ab, als ich sah dass die nächsten 20 Meilen über eine Schotterstrasse führen.

Dem Hinweisschild zum Great Lakes Shipwreck Museum folgte ich dann jedoch hartnäckig, obwohl auch dies einen ziemlicher Umweg bedeutete. Dieses Museum befindet sich bei der Whitefish Point Light Station (gleichzeitig ist dort eine Coast Guard Station) in Paradise am Lake Superior. Die Schicksale von etlichen in den Great Lakes gestrandeten oder versunkenen Schiffen und deren Artefakte werden eindrücklich dargestellt. Beim Betreten des Hauptgebäudes fällt jedoch als Erstes die riesige Clamshell Lens auf, welche den Raum förmlich beherrscht. In einem zweiten Haus, in welchem die historischen Rettungsmittel und ein –Boot ausgestellt sind, erhielt ich eine ausführliche und sehr spannende Privatführung mit vielen Anekdoten ausgeschmückt ;-) Das Wohnhaus der Leuchtturmwärter-Familie ist mit historischen Möbelstücken ausgestattet.

Da ich mich bereits soweit oben im Norden befand, beschloss ich einen Abstecher nach in die Stadt Sault Ste. Marie zu machen, welche sich direkt an der Grenze zu Kanada befindet. Die Grenze bildet der Sault Ste. Marie Kanal welcher mittels einer Brücke überquert wird und direkt daneben befinden sich die grossen „Soo Locks“ (http://en.wikipedia.org/wiki/Soo_Locks) welche die Passage zwischen Lake Superior und Lake Huron bilden. Leider war jedoch an diesem Abend in den Schleusen alles ruhig. Vielleicht sieht das ja Morgen anders aus :-)

Mein Hotel befindet sich übrigens direkt oberhalb der amerikanischen Grenzstelle und ich sehe direkt nach Kanada.


Upper Tahquamenon Falls


Whitefish Point Light


Die gigantische Clamshell Lens


Eine Kammer der Soo Locks

Sunday, May 13, 2012 4:19:06 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [1]
# Saturday, May 12, 2012

Am Mittag machte ich mich auf den Weg zu den Wagner Falls. Nur hatte ich mir die falsche Verzweigung notiert und so fuhr ich rund 50 Meilen für die Katz oder die Ölindustrie...dabei wäre es so einfach gewesen. Jedenfalls erreichte ich doch noch den richtigen Ort. Die Wagner Falls sind durch einen kurzen Spaziergang in die Schlucht entlang dem Bach erreichbar. Wie schon bei den Munising Falls ist der Park gut gepflegt und für die bessere Sicht wurden eigens Aussichtspodeste angelegt.

Anschliessend fuhr ich der Küste entlang bis ein Schild auf die Miners Falls hinwies und ich diesem folgte. Dieser Wasserfall liegt gut versteckt mitten im Wald und der Marsch dauert rund eine Stunde. Es raschelt fast andauernd im Gebüsch und meist sind es kleine, gestreifte Nager – lustige Tierchen. ;-)

Die Strasse führt zusätzlich an einen Aussichtspunkt an der Küste welcher eine tolle Sicht auf die Painted Rocks bietet. Die Farben und Formen sind sehr schön und eindrücklich und der See sieht wie das Meer im Ferienprospekt aus :-)

Die Fahrt führte über unzählige Kurven (wie vermisse ich meine blaue Lady...) der Küste entlang bis ein Schild auf den Leuchtturm „Au Sable Point“ (http://www.nps.gov/piro/historyculture/ausablelightstation.htm) hinwies. Der Marsch dorthin führt durch den Wald und ein Weg ist um die 2km. Immer wieder ist der Blick auf den scheinbar unendlich langen Sandstrand frei und schliesslich wird der weisse Leuchtturm sichtbar – der Weg lohnt sich wirklich.
Auf dem Rückweg besuchte ich noch die Überreste der Schiffswracks – einige Holzbalken und Eisenstäbe sind das Einzige was nach vielen Jahren im Wasser und Sand übriggebliegen ist.

Ich ursprünglich geplant die Küste des Lake Superior erst in Deer Park zu verlassen doch die Strasse ist urplötzlich nicht mehr gepflastert und so fuhr ich gegen Süden zum Etappenziel „Engadine“ in der Nähe des Lake Michigan. Dort gibt es jedoch keine sinnvolle Übernachtungsmöglichkeit und so fuhr ich nach meinem Navi nach Newberry. Dort kam ich auch zu einem anständigen Stück Fleisch ;-)

Bereits jetzt wünsche ich Happy Muttertag :-)


Die Wagner Falls


Miners Castle


Miners Falls


Au Sable Point

Saturday, May 12, 2012 4:09:18 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]